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Ich habe hier meine "Knopfherstellung" zusammengefasst.



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Nachdem es so schön warm geworden war, m u s s t e ich gestern endlich mal wieder anfangen, im Freien - wegen der Sauerei (Holzstaub!) - Knöpfe zu machen.



Falls es jemanden interessieren sollte, wie ich sie mache, bringe ich hier mal ein paar Bilder.

Vielleicht bekommt ja die/der eine oder andere Lust, es auch mal zu probieren!

Es würde mich riesig freuen, wenn ich dann auch Bilder davon zu sehen bekommen würde!



Zuerst braucht man aber Holz, das je nach Dicke 1 bis 2 Jahre gelagert werden muss, da es frisch sonst reisst.

Dann muss man es selbst, oder liebe Mitmenschen (in meinem Fall meine drei Männer) mit der Tischkreissäge in Scheiben sägen.






Mit dem Dremel schleife ich die Holzscheiben. Zuerst mit grobem Schleifpapier mit größerer Geschwindigkeit, dann langsamer. Die Rinde schleife ich auch immer ab, da sie normalerweise sonst irgendwann abbröckelt.

Schutzbrille und Atemschutz sind unbedingt nötig. Nach dem Schleifen sehe ich meist wie paniert aus. Ohne Atemschutz atme ich sonst den feinen Holzstaub ein. Die Schutzbrille hat schon öfters ihren Zweck erfüllt - im Garten dürften an verschiedenen Stellen noch Knöpfe und Knopfteile liegen, die es mir beim Schleifen regelrecht aus der Hand geschlagen hat !



Oben seht Ihr die Scheiben, wie sie nach dem Sägen mit der Tischkreissäge aussehen.

Darunter meine "Ausbeute" nach ca. 1,5 Stunden.







Heute habe ich dann weiter gemacht.

Zuerst die Knopflöcher gebohrt. Dabei halte ich die Knöpfe mit der Feststellzange. Die Finger sind durch den Bohrer, besonders bei kleineren Knöpfen, doch sonst seeeeeehr gefährdet!

Das löchrige Holz unten auf dem Bild dient als Bohrunterlage.



Dann mit dem langen, spitzen Teil mit rotem Griff (ich habe leider keine Ahnung mehr, wie sich das nennt, es ist eine Art Metallfeile) die Knopflöcher "entgratet". Das ist wirklich nötig, da sonst der Annähfaden leicht reisst. Eine Freundin, die sich auch schon Knöpfe selbst gemacht hat, hat sich das erspart, dafür hat sie auch schon mehrere Knöpfe verloren. Mir ist das noch nie passiert.



Anschließend habe ich die Knöpfe mit dem Dremel mit feinem Schleifpapier in verschiedenen Geschwindigkeiten (zuerst schnell, dann langsam) bearbeitet und die Kanten rund geschliffen. Das hat so ca. 1 1/4 Std. gedauert.











Das sieht doch schon ziemlich "knopfmäßig" aus, oder?

Vor allem hat sich die Holzfarbe durch das feinere Schleifen gegenüber dem obersten Bild doch sehr verändert. Auch die Maserung ist viel deutlicher geworden.







Jetzt müssen sich meine Hände erst mal wieder ein wenig erholen. Da ich seit letztem Jahr nicht mehr geschliffen habe, müssen sie sich erst wieder daran gewöhnen. Danach kribbelten sämtlich Finger und jetzt schmerzen sie immer stärker - auch die Handgelenke. Vermutlich eine Art von Muskelkater. Es ist eben eine ganz andere Handhaltung, als normalerweise.



Als nächstes muss ich von Hand mit immer feinerem Schleifpapier arbeiten und das geht noch viel mehr auf die Hände.

Bis jetzt bin ich zum Glück noch von Blessuren verschont geblieben. Es kommt relativ leicht vor, dass man sich mal in einen Finger schleift.

Außerdem ist es sehr empfehlenswert, zuvor die Fingernägel kurz zu feilen. Sollte man das versäumt haben, kann man mit recht originellen "geschliffenen" Nagelformen rechnen!



Sobald ich in der Verarbeitung weiter bin, werde ich darüber berichten.








Leider schien nicht - wie bei den vorigen Bildern - die Sonne, deshalb sieht man nicht so gut, wie sie jetzt glänzen.

Ich hoffe, dass man es trotzdem ein wenig erkennen kann!







Da es beim "von Hand schleifen" nicht so sehr staubt, habe ich die Knöpfe ausnahmsweise in der Küche geschliffen.

Ich habe nacheinander 120er, 240er, 320er, 300er, 600er und 800er -Schleifpapier verwendet.

Letztes Jahr habe ich nur bis 240er gehabt - feineres Schleifpapier für Holz bekommt man normalerweise nirgends.

Deshalb war ich ganz happy, als ich in einem Holzmarkt 320er bekam.

Ich wollte aber gern eine noch feinere Oberfläche erreichen, deshalb habe ich es mit feinem Metallschleifpapier versucht.

Es geht tatsächlich auch damit.

Man muss nur aufpassen, manche Holzarten könnten von der dunklen Farbe dieses Schleifpapiers etwas abbekommen!



Wer gerne auch Knöpfe machen will - es ist nicht notwendig, mit soooo feinem Schleifpapier zu arbeiten. Bis letztes Jahr habe ich auch nur Schleifpapier bis 240 gehabt. Die Knöpfe sind auch damit sehr schön.



Als nächstes werden die Knöpfe geölt.

Davon demnächst mehr.





Nachdem heute die Sonne scheint, kann ich doch noch zeigen, wie die Knöpfe nach dem Schleifen glänzen:







Gestern habe ich leider etwas vergessen, deshalb jetzt hier als Nachtrag:



Nach dem letzten - mit dem feinsten, der verwendeten Schleifpapiere - Schleifen, wasche ich die Knöpfe ab, lasse sie trocknen und schleife sie nochmals mit dem feinsten Schleifpapier ab.

Also, auch wenn das letzte Schleifpapier 240er (oder, wie in diesem Fall, ein 800er) war, durch die Nässe stellen sich feinste Holzspelzchen auf, die dann auch noch abgeschliffen werden.

Das Holz wird dadurch noch glatter!







Jetzt sind die Knöpfe fertig geölt.

Ich nehme dazu ein Naturharz-Hartöl, das auch für Allergiker geeignet sein soll.

Die mit Nähfaden aufgehängten Knöpfe kommen auf Bambusstäbe, die auf eingedellten Keksdosen abgestützt werden.



An den Fäden kann ich die einzelnen Knöpfe wunderbar halten, wenn ich sie ins Öl tauche.

Unter das Ganze sollte unbedingt Zeitungspapier gelegt werden. Ich gebe zusätzlich noch Eispackungsdeckel darunter, damit ja nichts durchweicht. Normalerweise steht das ganze nämlich auf dem Esstisch.



Nach 20 Minuten reibe ich die Knöpfe mit einem weichen Tuch ab. Später eventuell nochmal.

Am besten Wecker stellen!

Wenn man es mal vergessen sollte, wird das Öl, da wo Überschuss ist, extrem klebrig und muss wieder abgeschliffen werden. - Einmal ist mir das schon passiert! Seither stelle ich den Küchenwecker!!!!!



Dann 24 Stunden einwirken, trocknen lassen (bei uns kommt das Ganze dazu hinter die Esszimmertüre - wir brauchen den Tisch schließlich auch für andere Zwecke.



Dann alles wiederholen.



Diese Knöpfe sind nur dreimal geölt. Durch das extrem feine Schleifen haben sie dann kein Öl mehr aufgenommen.

Es kann aber bis zu siebenmal nötig sein! Und jedesmal 24 Stunden trocknen lassen!









So sehen die Knöpfe jetzt aus:







Wenn jemand abgeschliffenes Holz haben sollte und gern sehen will, wie es geölt aussieht:

Ein bisschen Wasser (oder auch Spucke ) drauf. Ungefähr so ist dann der spätere Farbton.



Als Nächstes wachse ich die Knöpfe noch.







Fertig!!!!!!!!!!!!!!!



Jetzt sind die Knöpfe fertig.



Nachdem sie vom Ölen her getrocknet waren, habe ich sie mit Bienenwachsbalsam mit einem Tuch eingestrichen. Die auf einer Zeitung liegenden Knöpfe an den Nähfäden festgehalten und mit dem Fön auf höchster Hitze gefönt.

Bitte ja nicht vergessen, dass nach dem Ölen die Fäden noch dran bleiben müssen - nur mit den Fingern halten, das wird viel zu heiß!

Dann noch mit einem weichen Tuch abreiben, nochmal kurz anfönen, nochmal abreiben. Fertig!



Das Bienenwachsbalsam, das ich verwende, besteht aus folgenden Zutaten:

Citrusschalenöl, Bienenwachs, Carnaubawachs, Paraffinwachs, Kolophoniumharz, Leinöl, Sonnenblumenöl, Ethanol, Propolis, Copeivabalsam und Perubalsam.







Die Farbe der Knöpfe kommt fast richtig hin. Die Größe entspricht auch fast den Originalen.

Sie sind nur etwas von der Seite her aufgenommen, damit man auch den Glanz sehen kann.



Es muss sicher nicht alles genau so gemacht werden, wie ich es getan habe.

Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher Profi nur noch den Kopf schüttelt.

Was ich gezeigt habe, das habe ich mir selbst beigebracht und nach und nach sind immer weitere Arbeitsschritte dazu gekommen.

Jeder muss selbst ausprobieren, was ihm am besten gefällt und genügt.

So muss man sicher nicht alle von mir angegebenen Schleifpapierstärken verwenden und die Knöpfe kann man sicher auch nur ölen oder nur wachsen.



Ich wollte aber zeigen, wie ich meine Knöpfe mache. Ich hoffe, dass sich vielleicht jemand anregen läßt und es auch mal auf seine eigene Weise versucht.



Falls jemand jetzt auch eigene Knöpfe machen sollte, dann wäre ich über eine Rückmeldung und vielleicht auch ein paar Bilder froh.






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